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Sehnsucht in Dir

Hm....vermissen ist schon ein seltsames Gefühl. Eigentlich ist es schlecht, und tut weh. Manchmal tut es das psychisch so sehr, dass es sogar physisch schmerzt. Aber man kann nur etwas vermissen, was in irgendeiner Art und Weise als "gut" erachtet wurde. Es gibt so viele Arten von vermissen und Sehnsucht. Ein Lied von den Toten Hosen namens "Ich bin die Sehnsucht in dir" thematiesiert die Sehnsucht an sich ziemlich gut. "Wir kennen uns ein Leben lang, ich hab dich schon als Kind umarmt. Ich hab mit dir die Jahre gezählt, mit deinen Träumen habe ich gespielt. Ich hab dir deine Wege gesucht, ich bin dein Glück und ich bin dein Fluch, hab dir fast den Verstand geraubt, du hast trotzdem an mich geglaubt. Ich bin die Sehnsucht in dir. Ich bin die Sehnsucht in dir. Ich bin die Sehnsucht. Immer wenn ich bei dir war, hast du alles nur für mich getan. Ich hab dich in die Irre geführt, meine Versprechen waren so oft leer. Wegen mir hast du vor Wut geweint, wegen mir hast du dich selbst zum Feind. Es ist meine Schuld, du kannst nichts dafür. Ich bin die Hoffnung und du stirbst mit mir. Ich bin die Sehnsucht in dir. Ich bin die Sehnsucht in dir. Ich bin die Sehnsucht und du stirbst mit mir. Ich hab die Welt um dich gedreht, stehl dir die Zeit, bin dein Tagedieb, war oft genug dein Alibi, was auch passiert, ich verlass dich nie" Es geht nicht um eine bestimmte Sehnsucht nach irgendetwas, sondern es geht allgemein um die Sehnsucht. Die immer da ist, und immer da war und es immer sein wird. Nach unterschiedlichen Dingen, der Mensch und seine Bedürfnisse ändern sich. Aber eine Sehnsucht nach Irgendetwas wird immer da sein, wenn auch nicht immer in konstanter Intensität. Ich vermiss dich, Schoki, mein bester Freund. Und ich schreib das nicht, weil ich weiß, dass du diesen Blog-Eintrag lesen wirst. Ich würd es auch schreiben, genauso, wenn du ihn nicht lesen würdest. Ich vermiss auch alle andern, ganz besonders Laura und noch viele mehr. Aber ganz momentan vermiss ich dich am meisten. Weil so unnormal wir beide sein mögen, ist es doch irgendwie normal, mit seinem besten Freund abzuhängen und Beste-Freunde-Kram zu machen. Einkaufen, Koche, Backen, Essen, Film gucken, Mit den Hunden durch den Wald schlendern, Zocken, Erzählen, Lachen, Geschichten und Drehbücher entwerfen und zusammen weiterspinnen, meine Wände vollschreiben, uns über nervige Geschwister aufregen, Diskutieren und Philosophieren, Chips essen und alles damit vollkrümeln, sich aneinander flüschen. All das vermiss ich ziemlich, und all das bist du. Du bist es, aber gleichzietig wärst du es, wenn du hier wärst, oder ich bei dir wär. noch knapp über 40 Tage, dann bist du das, weil du dann hier bist, und wir dann all das machen können. Aber jetzt grad bist du weg, für dein Schuljubiläum etwas filmen, hast du gesagt, und dass du erst am Abend wiederkommst. Mir fällt jetzt erst auf, wie viel an einem Tag passiert, was ich dir schreiben will, wenn du nicht da bist. Und ich schreib dir einfach trotzdem, versuch, so gut es geht zu ignorieren, wie sehr du mir fehlst, guck eine Episode Dr. House nach der andern, zocke, geh Baden, spiel P&P, helf meiner mam in der Küche (oh, ja, sozialer fortschritt). Aber ein ganzer Samstag, ein Wochenendtag, an dem du fehlst ist echt hart, und ich bin so unendlich froh, wenn du wieder da bist. Und sorry für den langen Blog eintrag. Eigentlich, nicht nur eigentlich, bist du der einzige, der den Blog hier liest. Jana würde ihn vielleicht lesen, aber ich komm mir so dumm vor, ihr den unter die Nase zu reiben. Ich weiß nicht, ob Laura die Zeit hätte, Lenny glaub ich kaum, und viel mehr Menschen gibt es schon gar nicht, denen ich die Blog adresse überhaupt geben würde. Leser für die ich ein anonymer Autor wär, wären kein Problem, aber die wird es nie geben, denn warum auch sollte jemand nach Blog einträgen suchen und ausgerechnet meine finden und dann auch noch lesen? Richtig -gibt so ziemlich keinen Grund, dessen Wahrscheinlichkeitschancen hochgenug für ein mutmaßliches Eintreffen im nächsten Jahrhundert ist. Also schreib ich eigentlich nur für dich und mich. Das ist immerhin mehr, als für mich. Ich bin froh, dass es dich gibt, und dass ich dich hab, und dass du mein bester Freund bist. Danke, Schoki ~Sternchen
15.11.14 22:43
 


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